Naturschutzgebiete im Hennstedter Umland
 

Delver Koog

Das Naturschutzgebiet "Delver Koog" liegt in einer der großen Schleifen der Eider und ist Teil der "Flußlandschaft Eider-Treene-Sorge".

Ausgedehnte Niedermoorbereiche mit Röhrichten, Großseggenriedern und Kleinseggenwiesen kennzeichnen das 191 ha große Gebiet.

Bereichert durch kleinflächig offene Wasserflächen und einem weitläufigen Bewässerungs-Grabensystem bietet es besonders der Vogelwelt einen bedeutetden Lebensraum. p>Aufgrund des Vorkommens vieler vom Austerben bedrohter Tier- und Pflanzenarten wurde dieses Feuchtgebiet bereits 1976 unter Naturschutz gestellt.

Dellstedter Birkwildmoor

Das 1989 ausgewiesene Naturschutzbebiet "Dellstedter Birkwildmoor" besteht aus den zwei Teilgebieten "Nordermoor" und "Ostermoor" sowie den angrenzenden artenreichen Feuchtwiesen.

Zusammen haben sie eine Größe von 620 Hektar.

Ziel ist es, diese typischen atlantischen Hochmoore und ihre Umgebung mit ihrer charakteristischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten.

Dithmarscher Eidervorland mit Watt

Das Naturschutzgebiet "Dithmarscher Eidervorland mit Watt" wurde 1989 mit 620 ha Größe unter Schutz gestellt und ist eines von drei Naturschutzgebieten im Eider-Ästuar.

Es liegt im tidebeeinflussten Salz- und Brackwasserbereich der Nordsee und hat eine besondere Bedeutung für die hier rastenden und brütenden Wat- und Wasservögel. Wattflächen, Salzwiesen und Feuchtgrünländer prägen das Gebiet.

Durch das 200 m breite Eidersperrwerk pendeln weiterhin Ebbe und Flut im normalen Gezeitenrhytmus in den abgedämmten Mündungsbereich. Doch der Einfluss der Gezeiten reicht längst nicht mehr so weit stromaufwärst wie früher, so dass von der natürlichen Salzwiesen-Zonierung nur noch die schmale ufernahe Zone erhalten geblieben ist.

Der deichnahe Bereich der ehemaligen Salzwiesen wurde zusätzlich entwässert und wird heute intensiv als landwirtschaftliche Fläche genutzt.

 

Grüne Insel mit Eiderwatt

Das Naturschutzgebiet "Grüne Insel mit Eiderwatt " liegt im Bereich der Eidermündung, die vor dem Bau der Eidersperrwerks im Jahr 1973 direkten Anschluss an die Nordsee hatte.

Durch das Sperrwerk und die zusätzlichen Eiderabdämmumgen konnten Ebbe und Flut, Stürme und Eisgang das Flussästuar nicht mehr prägen. So ist im Katinger Watt aus einstigem Meeresboden eine vielfältige Landschaft aus Wald, feutem Grünland, Kleingewässern und landschaftlichen Nutzflächen entstanden.



Ostermoor bei Seeth



Wildes Moor bei Schwabstedt



Ahrenviölfelder Westermoor

 



Hohner See



Meeresgrund trifft Horizont



 

Diese Broschüren liegen in der Amtsverwaltung zur freien MItnahme aus. Sie können auch beim Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein, Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek, angefordert werden.




< zurück | weiter >